Wie wird Bargeld in Zukunft genutzt?

Die Bundesbank beleuchtet Zukunftsszenarien für das Bargeld

Wie wird Bargeld in Zukunft genutzt?

Bargeld ist kein Auslaufmodell. Auch wenn die Digitalisierung mehr Zahlungsoptionen in den Markt bringt, möchten viele Verbraucher*innen weiterhin uneingeschränkt Scheine und Münzen beiziehen und nutzen können. Die Bundesbank hat sich mit diesem Thema intensiv befasst und untersucht, wie  das Bezahlen mit Bargeld im Jahr 2037 aussehen könnte.
 

 


Zukunftsszenarien der Bundesbank
 

 


Drei Zukunftsszenarien sollen einen Beitrag dazu leisten, dass die „richtigen Weichenstellungen“ vorgenommen werden, damit Bargeld auch künftig ein „attraktives, allgemein verfügbares und akzeptiertes Zahlungsmittel bzw. Wertaufbewahrungsmittel ist“, sagt Bundesbankvorstand Burkhard Balz (unter anderem zuständig für das Thema Bargeld bei der Deutsche Bundesbank) hierzu. „Wir wollten eine Vorstellung davon erhalten, in welchem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umfeld Bargeld zukünftig eingebettet ist, um daraus Handlungsoptionen ableiten zu können“.
In allen drei dargestellten Szenarien ist der Anteil von Bargeld an den Gesamttransaktionen in den nächsten 15 bis 20 Jahren im Vergleich zu heute zwar rückläufig- in keinem Zukunftsszenario verschwinde das Bargeld jedoch komplett. 

In zwei von drei Bezahlwelten wären der Zugang zu Bargeld und die Akzeptanz allerdings nicht voll gewährleistet. Damit wäre die Wahlfreiheit praktisch nicht gegeben und die Stabilisierungsfunktion von Bargeld in Krisenzeiten gefährdet. In einer repräsentativen Umfrage der Studie hätten jedoch 93 Prozent der Befragten angegeben, dass sie auch in Zukunft selbst entscheiden möchten, ob sie bar oder unbar bezahlen.
 

 


Aufrechterhaltung des Bargeldkreislaufs hat oberste Priorität.
 

 

Schlüssel für eine positive Entwicklung in der Zukunft ist zum einen die Akzeptanz von Bargeld in der Breite. Ein weiterer Faktor ist die Verfügbarkeit von Bargeld. Vor dem Hintergrund des Abbaus von Bankfilialen und des Rückzugs der Geschäftsbanken aus dem Automatengeschäft kommt unabhängigen Betreibern wie IC Cash hier ein wichtige Rolle bei der Stabilisierung des Bargeldkreislaufs zu. 
Das sieht auch die Bundesbank so: „Alle Akteure des Bargeldkreislaufs und die Politik müssten handeln, um diesen Wunsch nach Wahlfreiheit im Zahlungsverkehr gerecht zu werden“, so Burkhard Balz. Die Studie zeigten, dass der Erhalt und die breite Verwendung des Bargelds keine Selbstläufer seien. Wie viele andere Marktteilnehmen weist IC Cash schon seit Jahren genau auf diesen Punkt hin: um sicherzustellen, dass Bargeld auch künftig noch als Zahlungsmittel funktioniert, müssten jetzt die richtigen Weichen gestellt werden. Politisch, aber auch im fairen Zusammenspiel aller Player im Markt.


Die von der Bundesbank in Auftrag gegebene Studie wurde vom Dienstleistungsunternehmen VDI/VDE Innovation + Technik und dem Meinungsforschungsinstitut Sinus von Februar 2022 bis November 2023 erstellt. Die komplette Studie kann hier abgerufen werden: Bargeld der Zukunft (bundesbank.de)
 

Datenschutzeinstellungen

Wir führen eine Statistik über die Nutzung unserer Website und verwenden dazu Cookies.

Klicken Sie auf "Einwilligen", wenn Sie zustimmen und auf "Ablehnen", wenn Sie nicht einverstanden sind. Cookies sind kurze Informationen, die in Ihrem Internet-Browser gespeichert werden. Im Folgenden, im Impressum und der Datenschutzerklärung erfahren Sie mehr.

Datenschutzeinstellungen

Wir führen eine Statistik über die Nutzung unserer Website und verwenden dazu Cookies.

Klicken Sie auf "Einwilligen", wenn Sie zustimmen und auf "Ablehnen", wenn Sie nicht einverstanden sind. Cookies sind kurze Informationen, die in Ihrem Internet-Browser gespeichert werden. Im Folgenden, im Impressum und der Datenschutzerklärung erfahren Sie mehr.

E-BELEG

Erforderlich. Bitte geben Sie 13 bis 19 Ziffern ein.
Erforderlich. Bitte wählen Sie ein Datum aus.