ATM Pooling als strukturelle Effizienzlösung
Der parallele Betrieb mehrerer, bankeigener Geldautomatennetze führt zu erheblichen Ineffizienzen wie geringer Auslastung einzelner Standorte, doppelter Infrastruktur und überdurchschnittlich hohen Kosten pro Transaktion.
ATM Pooling setzt genau hier an. Banken bringen ihre Geldautomaten in einen gemeinsamen Pool ein, der Betrieb, Steuerung und Weiterentwicklung zentral übernimmt. Ziel ist es, die Anzahl der Geräte zu reduzieren und gleichzeitig die Nutzung jedes einzelnen Standorts mit mehr Transaktionen pro System so effizient wie möglich zu gestalten.
In Märkten wie Schweden und den Niederlanden konnte dieses Modell bereits erfolgreich umgesetzt werden. Dort wurden ATM-Netze deutlich verkleinert und gleichzeitig Kosten um bis zu 40 % reduziert – bei verbesserter Bargeldverfügbarkeit infolge von mehr Geräten je Bank in der Fläche.


