Bundestag: Gutachter warnen vor "Welt ohne Bargeld"
Münzen und Scheine sind laut Forschern unschlagbar, etwa beim Datenschutz

Zunehmender Einfluss von Tech-Konzernen
"Das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) hat in einer neuen Studie Veränderungen der klassischen Banken- und Bezahlsysteme sowie des damit einhergehenden Machtgefüges analysiert. Es warnt im Resümee vor einer "Welt ohne Bargeld" und dem zunehmenden Einfluss von Big-Tech-Konzernen aus den USA und China auf das Finanzwesen. Damit werde sich künftig "stärker die Frage nach der Erhaltung der Handlungsfähigkeit des europäischen Bankenwesens stellen".
Bargeld als Korrektiv im Zahlungsverkehr
"Gegenüber unbaren Zahlungsmitteln bildet Bargeld ein wichtiges Korrektiv im Zahlungsverkehr", betonen die Forscher vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die das TAB betreiben, zusammen mit ihren Kooperationspartnern. Keine Debit- oder Kreditkarte und schon gar nicht Bitcoin und andere virtuelle Münzen erreichten "ein ähnlich hohes Inklusionsniveau". Auch der Schutz der Privatsphäre sei keineswegs vergleichbar."
An der Studie hat per Fragebogen u.v.a. auch die "Arbeitsgemeinschaft Geldautomaten" teilgenommen, deren Co-Sprecher der Geschäftsführer der IC Cash Services, Dr. Kersten Trojanus ist. Die Studie "Welt ohne Bargeld – Veränderungen der klassischen Banken- und Bezahlsysteme" ist in Bibliothek des KIT online in Gänze abrufbar.
Der (oben zitierte) komplette Artikel zur Studie ist hier zu finden: https://lnkd.in/eMqRXpmu